Startseite -- Home
  Show-Versuche aller ArtAlles über die verwendeten ChemikalienGrundpraktiken,Ausstattung!!! Sicherheitshinweise !!!Chemie ShopCommunityLinks zu anderen Chemie-Seiten  
GefahrensymboleR- und S-Saetze!! Notfall !!SicherheitscheckSuche
 
 
 
Notfallmaßnahmen
 
     
 



Polizei / Notruf
110
Feuerwehr / Notruf
112




Giftnotruf-Zentrale München
089 / 19240
Giftnotruf-Zentrale Mainz
06131 / 19240
0700 / GIFTINFO



 
     
 

Erstmaßnahmen bei Verschlucken:

  • Lassen Sie die Person Wasser, Tee oder Saft in kleinen Schlücken und Mengen trinken.
    Bei Säuren- und Laugenvergiftungen sollte dies so schnell wie möglich erfolgen. (Verdünnungseffekt!)
  • Vorsicht ! Milch ist kein Gegengift, sondern beschleunigt in vielen Fällen die Giftaufnahme durch den Darm.
  • Vorsicht ! Der Versuch, den Betroffenen zum Erbrechen zu bringen, sollte nur von einem erfahrenen Arzt mit einem speziellen Medikament ausgelöst werden.
    Keinesfalls sollte das Kind durch Reizung des Gaumensegels mit dem Finger oder ähnliche Aktionen zum Erbrechen gebracht werden. Oft hat das für die Person gefährliche Folgen.
  • Vorsicht ! Ebenfalls sollte kein Salzwasser verabreicht werden, um ein Erbrechen auszulösen. Dies hat zum Teil fatale Folgen.

Erstmaßnahmen bei Einatmung:

  • Für frische Luft sorgen, Vorsicht bei geschlossenen Räumen, Silos und Gruben.
  • Betroffene Person warm zudecken, ruhig halten.

Erstmaßnahmen bei Augenkontakt:

  • Besonders bei Verätzungen durch Säuren, Laugen und Kalk: Augen sofort mindestens 10 Minuten unter fließendem Wasser spülen. Augenlider dabei gut offen halten. Wasserfluß direkt auf das Auge richten, um noch vorhandene Säure- bzw. Laugenreste so schnell wie möglich zu verdünnen und auszuspülen.

Erstmaßnahmen bei Hautkontakt:

  • Benetzte Kleider sofort entfernen
  • Betroffene Hautpartien ausgiebig unter fließendem Wasser spülen.

Erste Hilfe bei Bewußtlosigkeit:

  • Bewußtlose in Seitenlage bringen, Kopf nach unten gewendet.
  • Keine Flüssigkeiten einflößen.
  • Keinen Brechversuch unternehmen.
  • Unverzüglich den Notarzt rufen!!!
 
     
 

Erstmaßnahmen bei einem Brand:

1. Erst das Feuer melden, dann das Feuer bekämpfen, jedoch ohne eigene Gefährdung.

2. Ruhe und Besonnenheit bewahren.

3. Menschenrettung steht an erster Stelle.

4. Bei übersehbaren Brandherden muß dem Melden des Feuers sofort die Bekämpfung mit dem nächsten geeigneten Feuerlöscher folgen, sofern dies ohne Gefährdung möglich ist. Alle Maschinen und sonstige Aggregate sind abzustellen. Räume, Treppen und andere Zugänge sind zu räumen, um ein ungehindertes Arbeiten zu ermöglichen und Unfälle zu vermeiden.

5. Bei starker Rauchentwicklung müssen alle Türen und Fenster soweit wie möglich geschlossen werden, bis die Löschmittel unmittelbar eingesetzt werden können. Der Luftsauerstoff fördert jede Verbrennung und kann das Feuer zu einer mit einer Stichflamme verbundenen Explosion ausweiten.

6. In Brand geratene Stahlflaschen für verflüssigte und verdichtete Gase werden mit einem Trockenlöschgerät gelöscht. Wägen der Explosionsgefahr ist die Umgebung zu räumen.

7. Der Brand wird stets von unten nach oben bekämpft, damit das Feuerlöschmittel unmittelbar an die brennenden Stoffe gelangt.

8. Wasser verwendet man als Feuerlöschmittel nur, wenn sicher ist, daß keine mit Wasser reagierenden Chemikalien beteiligt sind. Auf keinen Fall darf es eingesetzt werden, wenn Alkalimetalle, spezifisch leichtere, mit Wasser nicht mischbare Flüssigkeiten oder elektrische Anlagen brennen.

9. Brennende Kleidung von Personen wird durch Abdecken mit Löschdecken, durch Unterstellen unter die Löschbrause oder durch Benutzung einer Löschwanne gelöscht.

Löschmaßnahmen je nach Brandklasse:
Brand-klasse Art des brennenden Stoffes Löschmittel Feuerlöscher
A

Feste Stoffe, die mit Ausnahme von Metallen, unter Glutbildung verbrennen können, z. B. Holz, Stroh, Faserstoffe, Kohlen, Papiere

Wasser, Schaum, Spezialpulver gegen

 

Naßlöscher, Schaumlöscher,Trockenlöscher mit Glutbrandpulver
B

Flüssige Stoffe, z.B. Ether, Alkohol, Benzin, Benzol, Fette, Harze, Lacke, Öle, Teer, Wachs

Schaum, Pulver und Spezialpulver, Kohlensäure Spezialschaumlöscher, Kohlensäurelöscher, Trockenlöscher
C

Gase, z.B. Acetylen, Methan, Propan, Leuchtgas, Wasserstoff

 

Pulver und Spezialpulver, Kohlensäure Trockenlöscher, Kohlensäurelöscher mit Gasdüse, d.h. ohne Schneerohr
D

Leichtmetalle, z.B. Aluminium, Magnesium(geringe Flammenbildung, (geringe Flammenbildung,

 

Trockener Sand, Salz, Spezialpulver Trockenlöscher mit Glutbrandpulver, Mangesiumspeziallöscher

 
     
     
 

Weitere Informationen für das Arbeiten im Labor und Unterricht:
Beim Experimentieren im Chemieunterricht wie auch beim Arbeiten im Chemielabor müssen von Lehrern und Schülern oder von Labormitarbeitern entsprechende Sicherheitsvorkehrungen eingehalten werden, um Unfälle zu vermeiden. Sollte doch einmal etwas passieren, helfen die angeführten Notfallmaßnahmen, den Schaden möglichst gering zu halten. Hier sei noch einmal betont, dass gerade bei Bränden jeglicher Art, spezielle Feuerlöscher unabdinglich sind. Es gibt aber durchaus auch Situationen im Leben, in denen die Welt der Chemie auch andere „Unfall – Problematiken“ lösen kann. Beispielsweise in der Situation einer ungeklärten Vaterschaft. Bei einem Vaterschaftsnachweis wird eine bio-chemische Vergleichsanalyse des zugesandten DNA-Materials durchgeführt. Im Fall einer Bestätigung, liegt dann die Wahrscheinlichkeitsregel bei >99,99%! - Und wieder konnte die Fachwissenschaft beistehen und weiterhelfen.

 


Home -- StartseiteDisclaimerEmail
Copyright © 2001-2018 Peter Wich (Impressum)